Fit für den Winter ?

Jedes Jahr im Herbst unterziehen viele Autobesitzer ihr Fahrzeug einem gründlichen Wintercheck. Bremsen, Beleuchtung, Reifen und vieles andere werden unter die Lupe genommen. Bei der Heizung sieht das ganz anders aus: „Auch wenn man sich im letzten Winter über eine hohe Heizkostenrechnung geärgert hat – die Anlage läuft in den meisten Häusern unabhängig vom technischen Zustand munter weiter“, so Frank Ebisch vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Ein böses Erwachen gebe es erst dann, wenn die Heizung beim ersten Kälteeinbruch ausfalle – oder wenn man anhand der Heizkosten merke, dass man mit der veralteten Anlage viel Geld buchstäblich verbrannt hat.

Heizungswartung lohnt sich:

Ständig wechselnde Betriebszustände, hohe Temperaturen, permanenter Druck: Kaum ein anderes Gerät im
Eigenheim wird so stark beansprucht wie die Heizungsanlage. In kalten Wintern sind Kessel, Umwälzpumpe und Rohrleitungen bis zu 1.800 Stunden in Aktion. Diese Dauerbelastung bleibt nicht ohne Folgen für Elektronik und Material. Die Heizungsanlage sollte daher regelmäßig überprüft werden. Wer mindestens einmal pro Jahr Brenner, Kessel und Ventile vom Fachmann warten lässt, kann sicher sein, dass die Anlage optimal und zuverlässig ihren Dienst verrichtet.

Die beste Lösung für den regelmäßigen Heizungs-Check bieten Wartungsverträge. Darin vereinbaren Hausbesitzer mit ihrem SHK-Innungsfachbetrieb, in welchem Turnus und in welchem Umfang die Wartung der Heizung vorgenommen wird. Wer einen 24-Stunden-Notfall-Service integriert, ist auf der sicheren Seite, wenn die Anlage an Feiertagen oder abends ausfällt.

Die Kosten für den jährlichen Check fallen je nach Gerätetyp, Alter der Anlage und Umfang der Inspektionsleistungen unterschiedlich aus. Die Investition lohnt sich jedoch: Denn ob mit der Anlage im wahrsten Sinne des Wortes Geld „verheizt“ wird, kann nur ein Fachmann feststellen.

Ist die Heizung fit für den Winter?

Wenn es draußen richtig kalt ist, läuft die Heizungsanlage auf Hochtouren. Eigenheimbesitzer sollten uns daher rechtzeitig mit der Wartung des Heizsystems beauftragen. Ob Öl oder Gas, Pellets oder Wärmepumpe: Wartungsbedarf besteht unabhänig vom Brennstoff. Denn es gibt mehr zu tun, als der Laie denkt: Der Druck des Systems steht ebenso auf dem Prüfstand wie die Qualität des Heizungswassers. Zudem sollte der Brenner regelmäßig neu eingestellt und die Regelparameter des Heizungssystems geprüft werden. Erst wenn alle Komponenten wieder optimal aufeinander abgestimmt sind, kann die Anlage hundert Prozent Leistung bringen.

Die Heizungswartung hilft jedoch nicht nur, Brennstoffkosten und Energie im Normalbetrieb zu sparen. Der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen beugt vor allem auch unerwarteten größeren Schäden vor. Denn Reparaturen während der Heizperiode sind schließlich nicht nur unangenehm, sondern auch wesentlich teurer als ein rechtzeitig installiertes Ersatzteil. Der SHK-Fachbetrieb vor Ort berät bei allen Fragen rund um Wartung, Inspektion und Betriebssicherheit von Heizungsanlagen.

Gut vorbereitet für Minusgrade: Wenn Eigenheimbesitzer ihre Heizungsanlage rechtzeitig warten lassen, können sie sicher sein, gut und gemütlich durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Denn bei einer optimal eingestellten Heizung sinkt der Energieverbrauch und sie ist weniger anfällig für Störungen.

Was ist eine Heizungsoptimierung?

Heizungssysteme werden heute effizienter gebaut als noch vor einigen Jahren. Deswegen sollten sie regelmäßig optimiert werden. Wir führen  hierfür zuerst einen Heizungs-Check durch, um unregelmäßigkeiten zu finden und Ursachen für unnötigen Mehrverbrauch zu identifizieren. Dazu gehört der hydraulische Abgleich. Er ist spätestens dann notwendig, wenn die Temperaturverteilung im Haus nicht einheitlich ist. Dies zeigt sich beispielsweise dadurch, dass einige Heizkörper heiß werden, während andere kalt bleiben.

Anschließend werden die Heizkreistemperaturen angepasst und die Funktionsfähigkeit der Heizkörper getestet, um Lufteinschlüsse oder eine ungleiche Wärmeverteilung zu entdecken. Unter Umständen werden auch Rohre nachgedämmt oder die Umwälzpumpe ausgetauscht.

Quelle:https://www.wasserwaermeluft.de/heizung/wartung/details/artikel/2984-fit-fuer-den-winter/